Die Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mbH

Die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) wurde am 1. Oktober 1994 gegründet und ist die Regieorganisation des Main-Kinzig-Kreises im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Als hundertprozentige Tochtergesellschaft des Kreises nimmt sie dessen  Interessen im Rhein-Main-Verkehrsverbund war und ist zuständig für die Planung, Finanzierung und Organisation des öffentlichen Nahverkehrs im Main-Kinzig-Kreis.

Bei der Konzeption der Linien findet der Nahverkehrsplan des Main-Kinzig-Kreises Berücksichtigung.

 



Unsere Aufgaben:

Erstellung des Nahverkehrsplans im Auftrag des Kreistages des Main-Kinzig-Kreises
Beplanung der Linienbündel zusammen mit den Kommunen
Europaweite Ausschreibung der Linienbündel
Kontrolle der Busverkehre
Busschulungen
Verkauf von Jahreskarten
Erstellung und Verkauf des Fahrplanbuchs für den Main-Kinzig-Kreis
Mobilitätsberatungen
Schülerbeförderung
Übernahme der Schülerbeförderungskosten gemäß § 161 HSchG
Planung, Organisation und Vergabe von Verkehrsleistungen im Rahmen der sonderpädagogischen Förderung und der nicht integrationsfähigen, freigestellten Schülerverkehre

Wichtig!! Wir haben selbst keine eigenen Busse oder betreiben eigene Buslinien!


Nahverkehrsplan

2013 – 2018 der vierte Nahverkehrsplan des Main-Kinzig-Kreises

Sehr geehrte Damen und Herren,

die KreisVerkehrsGesellschaft Main-Kinzig GmbH (KVG Main-Kinzig) legt Ihnen hiermit den neuen Nahverkehrsplan für den Main-Kinzig-Kreis vor. Dieser besitzt Gültigkeit für die Jahre 2013 bis 2018, soweit er nicht vom Aufgabenträger verlängert wird oder Ereignisse eintreten, die eine Revision erfordern.

Der Öffentliche Nahverkehr ist und bleibt ein wesentlicher Garant für die Sicherung der von Bevölkerung und Wirtschaft be-nötigten und geforderten Mobilität im Landkreis. Zugleich stellt sich die Frage nach der künftigen Finanzierung des Leistungsangebots dringlicher denn je, um ein nachhaltiges Nahverkehrsangebot sichern zu können. Hier ist in den kommenden fünf Jahren ein hohes Maß an Kreativität vonnöten, um die Aufgaben im ÖPNV mit den begrenzten finanziellen Mitteln bewältigen zu können.

Vor diesem Hintergrund war die Erstellung des NVP von dem Ziel geprägt, eine Balance zwischen den Bedürfnissen der Fahrgäste nach einem qualitativ wie quantitativ guten Verkehrsangebot und der Finanzierbarkeit der Verkehrsleistungen zu erreichen.

Wir sind der Überzeugung, diesen Ausgleich mit dem vorliegenden NVP geschaffen zu haben, womit Verbesserungen auf der einen Seite – genannt sei die schnellere Anbindungen an die Schienenstrecken durch gestreckte Linienführungen – mit Einschränkun-gen in Zeiten schwacher Nachfrage andererseits verbunden sind.

Erstmals wird im NVP die Einführung eines bedarfsorientierten Angebotssystems verankert. Der Kreis folgt damit der Entwicklung in anderen Regionen, wo ebenfalls in Gebieten mit geringer Nachfrage ein zumeist als AST (Anruf-Sammel-Taxi) bezeichnetes System die Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung deckt, jedoch ökonomischer als ein Linienverkehr mit Bussen betrieben werden kann.

Unser mit Abstand größter Kundenstamm sind die Fahrgäste im Ausbildungsverkehr. Sie tragen wesentlich zur Sicherung der Einnahmen bei. Nicht nur deshalb war es für uns Verpflichtung, das bisherige Angebot nahezu unverändert auch für die nächsten Jahre fortzuschreiben.

Der demographische Faktor wird zunehmend auch die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs bestimmen. Die „Alterspyramide“ beeinflusst Nachfrage und Angebot im ÖPNV in den kommenden Jahren erkennbar. Die Anzahl der Einwohner wird nach unseren heutigen Prognosen zufolge während der Laufzeit des neuen Nahverkehrsplans besonders im östlichen Kreisgebiet kontinuierlich abnehmen. Dabei wird vor allem die Anzahl der jungen Menschen zurückgehen, während deutlich mehr Senioren im Kreisgebiet leben werden. Mit dem abgestuften Angebotskonzept wollen wir den unterschiedlichen Bevölkerungsentwicklungen in den verschiedenen Teilbereichen des Kreises Rechnung tragen. Den Mobilitätsbedürfnissen der älteren Generation kommen wir vor allem durch einen qualitativ hochwertigen Fahrzeugeinsatz mit gewährleisteter Barrierefreiheit entgegen. Zudem schafft der RMV mit seinem Tarifangebot „65-plus-Jahreskarte“ einen weiteren Anreiz, Busse und Bahnen zu nutzen.

Neben der zu begrüßenden Einführung eines Angebots für ältere Personen verbleibt dennoch die Aufgabe einer generellen Revision der Tarifstruktur im Verbundgebiet. Ihr kommt Einfluss auf die weiteren Möglichkeiten und Grenzen der Finanzierung des ÖPNV insgesamt zu.

Wir hoffen, dass unser Nahverkehrsplan an vielen Stellen zu angeregten Diskussionen beiträgt, mit Ideen zur Weiterentwicklung des Nahverkehrs im Main-Kinzig-Kreis beflü-gelt und uns als profunder Rahmenplan für die Arbeit in den nächsten Jahren dient.


Hotline
KVG Main-Kinzig mbH
06181-9192-192*

*Festnetzpreis 3,9ct/min, Mobilfunkpreis max. 42 ct/min.


Buszug

Ab dem Monat Dezember 2007 werden im Main-Kinzig-Kreis nach vielen Jahrzehnten wieder Anhängerbusse im Liniendienst eingesetzt...

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Linienbündel

Maintal Stadt, Nidderau Stadt, Bruchköbel/Schöneck, Hanau Umland, Vorspessart, Langenselbold/Gelnhausen, Stadtbus Gelnhausen, Südvogelsberg, Nordspessart/Bad Orb & Schlüchtern/Bergwinkel.

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